CDU Kreisverband Wesel

Zuschlag für Gaskraftwerk in Voerde stärkt den Wirtschaftsstandort Niederrhein

Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek begrüßt den Zuschlag der Bundesnetzagentur für das geplante wasserstofffähige Gaskraftwerk von RWE in Voerde-Möllen. Das Projekt ist eines von drei Vorhaben in Nordrhein-Westfalen, die in der ersten Ausschreibung für Langzeitkapazitäten einen Zuschlag erhalten haben. Die beiden weiteren RWE-Projekte in Nordrhein-Westfalen liegen in Weisweiler und Werne. Am ehemaligen Kohlekraftwerksstandort in Voerde-Möllen laufen derzeit die Abrissarbeiten.

"Das ist eine sehr gute Nachricht für Voerde und den gesamten Niederrhein.Eine verlässliche Energieversorgung gehört zu den wichtigsten Standortfaktoren. Wer hier produziert oder in einen Standort investiert, muss sich darauf verlassen können, dass Strom jederzeit verfügbar ist.Gerade für energieintensive Betriebe ist das eine wichtige Voraussetzung, um langfristig am Niederrhein planen zu können", sagt van Beek.

Das geplante Kraftwerk soll spätestens 2031 in Betrieb gehen und bei Bedarf einspringen, wenn Wind und Sonne zu wenig Strom liefern. Zunächst soll es mit Erdgas betrieben werden und ist für einen späteren Betrieb mit klimafreundlichem Wasserstoff ausgelegt. Bundesweit hat die Bundesnetzagentur in der ersten Ausschreibungsrunde elf von 41 Geboten bezuschlagt. Die neuen Kraftwerke sollen die Stromversorgung während des schrittweisen Kohleausstiegs bis 2038 absichern.

"Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien und eine sichere Stromversorgung gehören für mich zusammen. Mit Wind und Sonne erzeugen wir immer mehr Strom.Flexible Kraftwerke wie das in Voerde können die Versorgung absichern, wenn zeitweise wenig Wind weht und wenig Sonne scheint. Dass diese Investition nach Voerde kommt, stärkt unseren Industriestandort am Niederrhein", so van Beek.