Land stellt 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten bereit – Kreis Wesel profitiert mit über 5 Millionen Euro
Modernisierung, Sanierung, Neubau: Die Landesregierung stärkt den Sport in Nordrhein-Westfalen und investiert 200 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur in vereinseigene Sportstätten. Davon profitiert auch der Kreis Wesel.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik erklärt dazu:
Das Programm „Moderne Sportstätte 2026“ hat sich als voller Erfolg erwiesen – daran wollen wir jetzt anknüpfen und stellen erneut 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportanlagen bereit. Schon damals hat sich gezeigt, wie gut dieses Modell funktioniert: Die Mittel kamen direkt bei den Vereinen an und haben vor Ort spürbar etwas bewegt – ob neue Umkleiden, modernisierte Plätze oder sichere Hallen. Das ist ein starkes Signal für den Sport in Nordrhein-Westfalen und für die Menschen, die sich in Vereinen engagieren. Wir unterstützen die Arbeit vor Ort, verbessern Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten und investieren langfristig in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch wir im Kreis Wesel profitieren von dieser Förderung: 5,106 Millionen Euro Euro hat das Land unseren Kommunen im Kreis zugedacht. Wie dieses Geld an unsere Vereine verteilt wird, darüber entscheiden unsere lokalen Sportbünde. Denn dort weiß man am besten, wo der Bedarf groß ist. Das schafft Vertrauen, sorgt für schnellere Abläufe und stellt sicher, dass die Verbesserungen im ganzen Land ankommen.“
So profitieren die Kommunen im Kreis Wesel:
Alpen: 166.932 Euro
Dinslaken: 721.005 Euro
Hamminkeln: 291.272 Euro
Hünxe: 166.932 Euro
Kamp-Lintfort: 410.973 Euro
Moers: 1.120.582 Euro
Neukirchen-Vluyn: 298.275 Euro
Rheinberg: 329.958 Euro
Schermbeck: 166.932 Euro
Sonsbeck: 166.932 Euro
Voerde: 384.987 Euro
Wesel: 650.209 Euro
Xanten: 231.065 Euro
Hintergrund:
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, hat im Sportausschuss des Landtags in dieser Woche vorgestellt, wie die 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten auf die Städte in NRW verteilt werden. Wie beim Programm „Moderne Sportstätte 2022“ entscheiden wieder die Stadt- und Kreissportverbände, wie sie diese Fördergelder an ihre Vereine weitergeben.
Die entsprechenden Förderrichtlinien sind bereits mit dem Finanzministerium abgestimmt. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche gemeinsam mit dem Landessportbund, der NRW.BANK sowie Vertretern der Kreis- und Stadtsportbünde im Landeshaus vorgestellt und im Anschluss daran die Verbände und Vereine informiert werden.
Insgesamt nimmt die Landesregierung rund eine Milliarde Euro für den Sport in die Hand. Je 200 Millionen Euro sollen für Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen und stammen aus dem milliardenhohen NRW-Investitionsplan für Infrastruktur, also gesamt 600 Millionen Euro. Hinzu kommen 375 Millionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren über die Sportpauschale fließen.